Vereinigung der Karnevalsgesellschaften der Erkelenzer Lande e.V.

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SEPA Lastschriftverfahren

Eine Information des Schatzmeisters

Single Euro Payment Area

Nationale Lastschrift- und Überweisungsverfahren werden zum 1. Februar 2014  abgeschaltet. Stellen Sie als Unternehmen, öffentliche Verwaltung oder Verein  rechtzeitig auf die SEPA-Zahlverfahren um.  Geldeinzüge in Deutschland und Europa. Mit den einheitlichen, europaweit  funktionierenden SEPA-Lastschriftverfahren können Sie fällige Rechnungsbeträge  per Lastschrift sowohl innerhalb Deutschlands als auch in Europa einziehen.  Europaweiter Standard. Die SEPA-Basis-Lastschrift zeichnet sich aus durch:   Europaweite Nutzung (neben Deutschland und den weiteren 26 EU-Ländern auch Island,  Liechtenstein, Norwegen, Monaco und die Schweiz)  SEPA-Lastschriftmandat für den Einzug erforderlich  Exaktes Fälligkeitsdatum für die Kontobelastung  Achtwöchiger Erstattungsanspruch „ohne Angabe von Gründen“ des Zahlungspflichtigen  Verwendung von IBAN und BIC zur Kennzeichnung der Konto- und Bankverbindung  durch Mandatsreferenz und Identifikationsnummer des Lastschrifteinreichers (Gläubiger- Identifikationsnummer)  Bis zu 140 Zeichen Verwendungszweck   Die SEPA-Firmen-Lastschrift unterscheidet sich in einigen Punkten von der SEPA-Basis- Lastschrift:   Der Zahlungspflichtige darf kein Verbraucher sein  Kein Erstattungsanspruch des Zahlungspflichtigen nach erfolgter Einlösung   SEPA-Lastschriftmandat erforderlich. Voraussetzung für den Einzug von Geldern per SEPA- Lastschrift  ist das neue SEPA-Lastschriftmandat. Es ermächtigt den Zahlungsempfänger, den fälligen Betrag vom  Konto des Zahlungspflichtigen einzuziehen. Zusätzlich wird die Bank des Zahlungspflichtigen zur  Einlösung der Lastschrift angewiesen.  Einzugsermächtigungen im SEPA-Basis-Lastschriftverfahren nutzen. Für Ihnen bereits erteilte  Einzugsermächtigungen müssen Sie keine neuen SEPA-Lastschriftmandate einholen.  Die deutsche Kreditwirtschaft hat im Juli 2012 ihre Kundenbedingungen angepasst und so die  Voraussetzung geschaffen, dass bereits erteilte Einzugsermächtigungen vom Zahlungsempfänger als  Lastschriftmandat im SEPA-Basis-Lastschriftverfahren weitergenutzt werden können. Sie informieren  Ihre Kunden lediglich noch über die jeweilige Mandatsreferenz, Ihre Gläubiger-Identifikationsnummer  und den Zeitpunkt des Wechsels auf das SEPA-Basis- Lastschriftverfahren.  Neue Lastschriftmandate bei SEPA-Firmen-Lastschriften notwendig. Bei SEPA-Firmen- Lastschriften  kann aufgrund der rechtlichen Ausgestaltung der SEPA-Firmen-Lastschrift keine Weiternutzung der  bereits bestehenden Abbuchungsaufträge erfolgen. Hier ist die Einholung eines neuen SEPA- Firmenlastschrift-Mandats erforderlich.  Eindeutige Identifikation. Jedes SEPA-Lastschriftmandat erhält eine eindeutige Mandatsreferenz (zum  Beispiel eine fortlaufende Nummer), die bei allen SEPA-Lastschriften angegeben werden muss. In  Verbindung mit der Identifikationsnummer des Lastschrifteinreichers (sogenannte Gläubiger- Identifikationsnummer – kostenfrei erhältlich bei der Deutschen Bundesbank  – wird damit jedes Mandat  eindeutig identifiziert.  Generell gilt das SEPA-Lastschriftmandat unbefristet bis zum Widerruf durch den Zahlungspflichtigen.  Wird jedoch binnen 36 Monaten seit dem letztem Einzug keine Folgelastschrift vom  Zahlungsempfänger eingereicht, verfällt dieses Lastschriftmandat. Sollen nach Ablauf dieser Frist  erneut SEPA-Lastschriften eingezogen werden, muss ein neues SEPA- Lastschriftmandat vom  Zahlungspflichtigen eingeholt werden.  Bei dem SEPA-Firmen-Lastschriftmandat gibt es eine Besonderheit: Der Zahlungspflichtige muss sein  Kreditinstitut über die Erteilung des SEPA-Firmen-Lastschriftmandats vor der ersten Einlösung einer  Lastschrift in Kenntnis setzen.  Konkretes Fälligkeitsdatum. Ein Vorteil der SEPA-Lastschrift ist die Vereinbarung eines konkreten  Fälligkeitsdatums, an dem die Belastung auf dem Konto des Zahlungspflichtigen erfolgt.  Der Zahlungsempfänger muss die SEPA-Lastschrift so einreichen, dass sie dem Kreditinstitut des  Zahlungspflichtigen rechtzeitig vorliegt. Bei Erst- und Einmallastschriften der SEPA-Basis- Lastschrift  sind das mindestens fünf Tage, bei wiederkehrenden Lastschriften mindestens zwei Tage vor Fälligkeit.  Bei der SEPA-Firmen-Lastschrift beträgt diese Frist mindestens einen Tag vor Fälligkeit bei Erst- und  Folgelastschriften. Sofern das Konto des Zahlungspflichtigen nicht bei der Sparkasse (= Bank des  Zahlungsempfängers) geführt wird, erhöhen sich die angegebenen Fristen  um jeweils einen  Geschäftstag. Einfache Liquiditätsplanung. Durch die Einführung eines konkreten Fälligkeitsdatums bei der SEPA- Lastschrift verbessern Sie Ihr Liquiditätsmanagement und können Zahlungsströme taggenau steuern.  Dies ist nicht nur für europaweit agierende Unternehmen interessant.  Einheitliche Kundenkennungen. Wie die SEPA-Überweisung erfordert auch die SEPA-Lastschrift  zwingend den Einsatz von IBAN und BIC.  Achtwöchige Erstattungsfrist bei der SEPA-Basis-Lastschrift. Die Erstattungsfrist für den  Zahlungspflichtigen beträgt acht Wochen nach dem Zeitpunkt der Kontobelastung. Bei einem nicht  erteilten oder gelöschten Mandat (unautorisierte Lastschrift) beträgt die Rückgabezeit bis zu 13 Monate.  Beachten Sie die Meldepflicht. Bei Lastschriften über 12.500 Euro in das oder aus dem Ausland gibt es  eine Meldepflicht an die Deutsche Bundesbank. Bei Fragen zum Thema Meldepflicht (Vordrucke,  Einreichungsweg, Meldefristen etc.) steht Ihnen die kostenfreie Hotline der Deutschen Bundesbank  unter der Telefonnummer 0800 1234-111 zur Verfügung. Quelle: Kreissparkasse Heinberg
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Wir werden die Gläubiger-IDe sowie die Lastschrift-Referenz auf der kommenden Herbstversammlung an die Vereine ausgeben. Zurück