Vereinigung der Karnevalsgesellschaften der Erkelenzer Lande e.V.

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Die Historie der VKEL

Die Anfänge

Am 26.07.1964 entschlossen sich neun Karnevalsgesellschaften/-vereine aus den Städten Erkelenz  und Wegberg und den Orten Venrath, Kückhoven, Golkrath, Katzem, Rath-Anhoven, Klinkum und  Doveren, die damals noch zum Kreis Erkelenz gehörten, eine Zweckgemeinschaft unter den Namen  „Verband der Karnevalsgesellschaften des Kreises Erkelenz“ einzugehen. Die Initiative für diese Vereinsgründung ging vom damaligen Landrat des Kreises Erkelenz, Rick, sowie  den Karnevalisten Josef Buschen aus Klinkum, Hans Küster aus Katzem, Alex Schäfer aus Kückhoven  und Heinz Spix aus Erkelenz aus. Die Gründungsmitglieder waren: Erkelenzer Karnevalsgesellschaft 1932 e. V. KG Katzeköpp Katzem e. V. KG Flöck op Wegberg 1878 e. V. KG Laakebüll Rath-Anhoven e. V. KG Tip Doveren 1898 e. V. KG Knallköpp Golkrath e. V. KG de Japstöck Kückhoven e. V. KG Sonn Männ Klinkum e. V. KG Venroder Wenk e. V. Der Vereinsname –„Verband der Karnevalsgesellschaften des Kreises Erkelenz“- wurde mehrfach  geändert, nämlich in der Jahreshauptversammlung vom 28.04.1972 in Gerderhahn nach der kommunalen  Neugliederung und dem damit verbundenen Fortfall des Kreises Erkelenz in „Verband der  Karnevalsgesellschaften der Erkelenzer Lande“ in der Jahreshauptversammlung vom 06.06.1990 in Ratheim in „Vereinigung der  Karnevalsgesellschaften der Erkelenzer Lande e. V.“. Am 17.01.1965 richtete erstmals der „Verband der Karnevalsgesellschaften des Kreises Erkelenz“ eine  Gemeinschaftssitzung in Rath-Anhoven aus. Es erfolgte auch eine Wertung der Vorträge (Büttenreden  und Lieder).  Die Texte der Vorträge mussten dabei zunächst fristgerecht einer Vorprüfungskommission beim  Landratsamt Erkelenz vorgelegt werden. Die Jury der Gemeinschaftssitzung bestand jeweils aus einem Vertreter der Mitgliedsgesellschaften/- vereine. Der Sieger bekam dem Orden des Landkreises Erkelenz. Erst später kamen zu den Wort- und Liedervorträgen auch Darbietungen von Solotänzern, Tanzpaaren  und Tanzgruppen hinzu. Aufgrund des großen Zuspruchs gab es schon bald ein Auswahlsystem. Schon die Teilnahme an der Gemeinschaftssitzung war für die Künstler schon eine Auszeichnung, aber  für viele Künstler war dies auch ein Sprungbrett, auch für Sitzungen anderer Karnevalsgesellschaften  und –vereine engagiert zu werden. Zeitweise stifteten die Stadtdirektoren von Erkelenz, Hückelhoven und Wegberg einen Orden für die  beste Büttenrede. Daran zeigt sich, dass die Gemeinschaftssitzung einen hohen Stellenwert hatte. Am 06.02.1972 fand in Gerderhahn die erste Kindersitzung auf Kreisebene statt. Grundlage hierfür war  ein entsprechender Beschluss in der Versammlung des Verbandes der Karnevalsgesellschaften des  Kreises Erkelenz vom 29.09.1971 in Gerderhahn. In der Versammlung vom 18.05.1973 in Harbeck verständigte man sich darauf, von einer Wertung der  einzelnen Vorträge abzusehen und stattdessen allen auftretenden Kindern eine Auszeichnung (Orden  o. ä.) als Anerkennung zu übergeben. Zur Finanzierung dieser Maßnahme musste sogar der  Jahresbeitrag von 10,00 DM auf 25,00 DM erhöht werden. Leider sind klassische Disziplinen wie Büttenreden und Gesangsvorträge seit geraumer Zeit stark  zurückgegangen.  Unvergessen sind die Kreissitzungen in der alten Stadthalle Erkelenz und der MZH Hückelhoven bei  denen es zum Teil auf einen einzigen Punkt zwischen den Rednern angekommen ist. Das Fehlen dieser hat dazu geführt, dass sich seit den 80´er Jahren ein reines Tanzturnier in den  karnevalistischen Tänzen entwickelt hat, welches zwischenzeitlich auch für alle Vereine aus dem Gebiet der VKAG geöffnet wurde.

Heute

Die Ausrichtung dieses Tanzturniers - zunächst nur den Mitgliedsgesellschaften und –vereinen  vorbehalten – wird in der Jahreshauptversammlung einer Mitgliedsgesellschaft/-verein übertragen. Im Jahre 2010 wurde beschlossen, dass alle im Kreis Heinsberg ansässigen und dem Verband der  Karnevalsvereine Aachener Grenzlande e. V. (VKAG) angehörigen Karnevalsgesellschaften/-vereine  am VKEL-Turnier teilnehmen können. Eine weitere Öffnung wurde im Jahr 2012 beschlossen; es sind nunmehr alle dem Verband der  Karnevalsvereine Aachener Grenzlande e. V. (VKAG) angehörigen Karnevalsgesellschaften/- vereine  (Städteregion Aachen, Kreis Erkelenz, Altkreis Jülich) startberechtigt. Neben dem VKEL-Tanzturnier obliegt der Vereinigung der Karnevalsgesellschaften der Erkelenzer  Lande e. V. seit einigen Jahren, in Zusammenarbeit mit einigen Mitgliedsgesellschaften/-vereinen, die  Ausrichtung des vom Verband der Karnevalsvereine Aachener Grenzlande e. V. (VKAG) veranstalteten  offenen BDK-Qualifikations-Tanzturniers in den karnevalistischen Tänzen. Die Sieger in jeder Disziplin  erlangen die Berechtigung, an einem der Halbfinale zur Deutschen Meisterschaft vom Bund Deutscher Karneval e. V. teilzunehmen. Neben dem Tanzturnier hat sich die Durchführung einer Kreissitzung (Verbandsgala) etabliert. Bei den ersten Veranstaltungen gab es noch einen Elferat, der sich aus den Präsidenten der  Mitgliedsgesellschaften/-vereine zusammensetzte, hiervon ist allerdings zwischenzeitlich Abstand  genommen worden, so dass der Verbandsabend heute vom Präsidenten des jeweiligen Ausrichters  moderiert wird. Die Kreissitzung wurde später aufgewertet durch die Vorstellung der Tollitäten der  Mitgliedsgesellschaften und –vereine. Dieser Programmpunkt fehlt auch heute nicht beim  Verbandsabend. Die Kindersitzung, deren Ausrichtung in der Jahreshauptversammlung einer Mitgliedsgesellschaft/- verein übertragen wird, gehört nach wie vor zum jährlichen Repertoire der Veranstaltungen. Seit einigen Jahren erhalten die Kindertollitäten als Erinnerung an ihren Besuch der Kindersitzung ein  kleines Präsent. Die Form der Kindersitzung wurde im Jahr 2010 überarbeitet; statt einer Veranstaltung mit Biwak- Charakter wird nunmehr den Kindern ein Programm, zum Mitmachen, geboten, um ihnen bei freiem  Eintritt eine karnevalistische Feier unter Gleichgesinnten zu bieten. Im Jahr 2014 wurde erstmalig mit der Kindersitzung pausiert, denn es gelang weder der VKEL noch den Mitgliedsvereinen ihre Kinder zum Besuch der Kreiskindersitzung zu motivieren. So wurde eine lange Tradition gebrochen und der Vorstand hofft auf eine baldige Neuauflage. In 2014 startete die VKEL in ihre Jubiläumssession. Es wurde das 50-jährige Jubiläum gefeiert.
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